Lexikon

In unserem Webhosting Lexikon möchten wir die gängisten Fragen und Begriffe rund um das Thema, so einfach wie möglich erklären.

Was sind Inklusivdomains?

Hier stellt sich die Frage, ob es sinnvoller ist externe Domains in die bestehenden Pakete einzubinden oder sich lieber größere Pakete mit Inklusiv-Domains zu kaufen. Im folgenden Text werden wir auf diese Frage eingehen.

Eine Domain ist die Voraussetzung für ein Webprojekt. Diese kann zum Beispiel www.domain.de lauten. Jedoch bevor die Domain für das eigene Webprojekt genutzt werden kann, muss sie als erstes registriert werden. Danach muss die Verfügbarkeit des gewünschten Domainname geprüft werden.

Die Registrierung erfolgt über den Webhoster oder einen externen Registrar. Eine jährliche Gebühr wird für die Registrierung der Domain berechnet. Fiel die Entscheidung des Webspace-Paket auf ein Paket mit Inklusiv-Domains, sind in dem Paketpreis bereits die Kosten für die Registrierung für eine oder mehrere Domainnamen enthalten. Dadurch bleiben die Kosten übersichtlich, weil für die weitere Nutzung der Domain keine Gebühren mehr anfallen.

Wurde ein Paket gewählt ohne Inklusivdomains, werden die Kosten dafür einzeln berechnet. Wie hoch genau die Kosten sind ist abhängig von der gewählten Top-Level-Domain (TLD). Die Top-Level-Domain ist die Endung der Domain, wie zum Beispiel .com, .at oder .de. Die Kosten für die Domainnutzung können variieren.

Externe Domains

Wurde ein Paket ohne Inklusivdomains erworben, besteht die Möglichkeit, dieses zu erweitern. Hierzu müssen die Doamains woanders registriert und in das Webspace-Paket als externe Domain eingebunden werden. Damit externe Domains zugelassen werden können, muss der Webhoster zustimmen. Dieses Verfahren steht bei allen Webhostern zu Verfügung, allerdings wird bei einigen ein kleiner Aufpreis berechnet.

Webpakete mit mehreren Inklusiv-Domains haben den Vorteil, dass direkt weitere Webprojekte aus diesem Paket heraus gestartet werden können. Werden die übrigen Domains nicht benötigt, ist es empfehlenswert diese mit anderen Schreibweisen zu nutzen und sich bei dem eigenen Projekt unterschiedliche Top-Level-Domains zu sichern. Andere Schreibweisen können zum Beispiel durch einen Bindestrich, ohne Bindestrich oder mit einem Umlaut hervorgerufen werden.

Des Weiteren sollte die Überlegung stattfinden, ob es sich lohnt noch weitere attraktive Domainnamen zu reservieren. Diese können dann zu einem späteren Zeitpunkt für andere Projekte genutzt oder weiterverkauft werden.

Was ist ein CMS?

CMS ist die Abkürzung des englischen Begriffes „Content Management System“. Würde man diesen Begriff wörtlich übersetzen, würde dabei so etwas wie „Inhalts-Verwaltungs-System“ herauskommen. Mittlerweile sind die Begriffe „Content Management System“ und „CMS“ jedoch auch Fachleuten im deutschsprachigen Raum geläufig.

Funktionsweise und Sinn eines WCMS und CMS

Wenn Inhalte, zum Beispiel Inhalte einer Webseite, möglichst einfach verwaltet werden sollen, kann man CMS einsetzen. Das Wort Inhalte schließt dabei nicht nur Bilder und Texte ein, sondern auch die Art und Weise, wie eine Webseite navigiert wird.

Wird ein CMS dazu verwendet, die Inhalte einer Webseite zu verwalten, wird es auch als WCMS, was die Abkürzung für „Web Content Management System“ ist, genannt. Auch, wenn ab nun stets ein WCMS gemeint ist, wird, um den Text nicht unnötig kompliziert zu machen, stets von einem CMS gesprochen.

Wer für seine Webseite ein CMS einsetzen will, hat zwar zu Beginn mehr Aufwand bei der Installation, aber anschließend folgende Vorteile:

Bei einem CMS erfolgt die Verwaltung der verschiedenen Inhalte und die Gestaltung, das heißt Design und Layout, der jeweiligen Webseite getrennt voneinander. Das hat den Vorteil, dass man sich, wenn man sich mit den Inhalten beschäftigt, nicht auch noch um das Layout kümmern muss und umgekehrt. Dazu kommt, dass bereits mit wenig Aufwand das komplette Webseiten-Layout verändert werden kann.

Verschiedenen Benutzern vom CMS kann der Zugriff auf unterschiedliche Inhalte ermöglicht werden und es kann festlegt werden, wann das CMS welche Inhalte veröffentlicht.

Die Speicherung von Inhalten einer Webseiten läuft bei einem CMS meistens über eine Datenbank, wie zum Beispiel MySQL. Um eine CMS-Webseite zu gestalten, verwendet man Templates. Bei Templates handelt es sich gewissermaßen um Formatvorlagen, die aus Platzhaltern und HTML bestehen. Beim Betrachten der Webseite werden diese Platzhalter dann von dem CMS automatisch durch Werbung, Navigation, Inhalte etc. ersetzt.

PHP CMS

Ein Begriff, der im Internet oft zu finden ist, ist „PHP CMS“. Das PHP CMS ist ein CMS, das in der „PHP“-Skriptsprache programmiert wurde. Auch „CMS Made Simple“ ist ein PHP CMS.

Back- und Frontend eines CMS

Ein CMS lässt sich in die Bereiche Frontend und Backend unterteilen. Frontend, was übersetzt in etwa „Vorderansicht“ bedeutet, ist die Webseite, welche ein Benutzer sieht, wenn er die jeweilige Webseite besucht.

Das Backend, was sich mit „Hinteransicht“ übersetzen lässt, ist dagegen ein geschützter Bereich. In diesem Bereich kann das CMS administriert werden. Hat man sich angemeldet, werden einem alle Funktionen zur Verfügung gestellt, die nötigt sind, um eine Webseite zu verwalten. Meistens besteht auch die Möglichkeit, dass unterschiedliche CMS-Nutzer verschiedene Zugriffsrechte erhalten. Das kann so aussehen, dass der Redakteur direkt auf die Inhalte und der Designer direkt auf die Templates zugreifen kann.

Was ist Speicher?

Eine grundlegende Frage bei einem Webprojekt ist, wie viel Speicherplatz insgesamt benötigen wird. Projekte die auf einem Open-Source CMS (Content Management System) wie zum Beispiel Typo3, WordPress oder Joomla! basieren, werden kaum viel mehr als wenige Hundert MegaBtye (MB) Speicherplatz beanspruchen.

Webspace ist hierbei die Menge an physischem Platz, die dem Kunden durch das Webspace-Paket auf dem Server zur freien Verfügung gestellt wird. Damals stellten diese Pakete meist nur 100 MB bereit, doch die Verfügbarkeit von Webspace wurde über die Jahre immer weiter ausgebaut. Jetzt sind Einsteiger-Pakete von 3 GigaByte (GB) und mehr längst gang und gäbe. Dies liegt ganz einfach daran, weil Festplatten durch neue Techniken immer größer und auch günstiger werden.

Wenn Sie zum Beispiel größere Dateien auf ihrer Webseite zum Download anbieten wollen, dann benötigen sie auch einen entsprechend großen Speicher. Videos sollten dabei jedoch Ihre kleinste Sorge sein, da diese eigentlich keinen Speicherplatz fressen. Sie können nämlich auf YouTube hochgeladen und dann einfach per Code auf Ihrer Seite eingebunden werden. Die Nutzer können somit das Video auf Ihrer Seite sehen, die Daten lagern jedoch bei YouTube und nicht auf Ihrem eigenen Server.

Wollen Sie jedoch einen Fotoblog betreiben, werden Sie schon ausreichend viel Speicher benötigen. Hochauflösende Fotos können nämlich schnell mal zwischen 10 und 20 MB verbrauchen. Doch selbst hier bilden 3 GB noch eine ordentliche Basis und bieten ohne Weiteres Platz für über 100 Bilder, oder um etwas anschaulicher zu machen:

Beispiel-Webspace: 3 GB
Die Installation von WordPress verbraucht ca. 150 MB.
Dazu kommen z.B. 120 Bilder zu je 15 MB = 1,8 GB.
Der verbleibende Speicherplatz wäre dann weiterhin: 1,05 GB

Fazit
Bei allen verglichenen Paketen steht genügend Speicherplatz zur Verfügung. Sollte das Projekt später aber wachsen und doch mehr Webspace benötigen, kann dieser auch im Nachhinein noch über den Webspace Anbieter erhöht werden.

Was ist MySQL?

Datenbanken sind die Grundlage dynamischer Webprojekte. Die weltweit meist genutzte Datenbankanwendung ist die Open-Source-Anwendung MySQL.

MySQL ist eines der weitverbreitetsten relationalen Datenbanksysteme, welches kombiniert mit der Skriptsprache php die Basis für einen Großteil aller dynamischen Websites darstellt. Die Datenbankanwendung wird als Open-Source-Software kostenlos von Oracle zur Verfügung gestellt und kann für verschiedene Betriebssysteme, darunter Unix, Linux, Windows, Mac und OS X, genutzt werden.

Alle gelisteten Webspace-Pakete beinhalten mindestens eine MySQL-Datenbank. Webprojekte, die auf einem Content-Management-System (CMS) basieren, benötigen für die Basisinstallation eine MySQL-Datenbank. Dazu zählen unter Anderem Drupal, WordPress, Joomla!, Typo3 und Redaxo. Häufig beinhalten Webspace-Pakete jedoch auch weitere MySQL-Datenbanken, die beispielsweise für AdServer wie OpenX, Testumgebungen,Tracking-Lösungen wie Piwik und weitere Webprojekte verwendet werden können.

Um ein Webprojekt zu betreiben, müssen Sie nicht zwangsläufig über Datenbank-Fachwissen verfügen. Alle oben genannten Content-Management-Systeme arbeiten im Hintergrund mit der Datenbank zusammen. Bei der Installation der Open-Source CMS über die Administrationsoberfläche werden sämtliche Datenbank-Verknüpfungen automatisch hergestellt.

Über die Anwendung phpmyadmin können Anwender bei Bedarf tiefer in die Datenbank-Struktur vordringen. Mithilfe der Administrationsebene wird der Zugang zu phpmyadmin ebenfalls von den Hostern zur Verfügung gestellt.

Was ist PHP?

Für den Anwender ist es bei der Auswahl eines Webspace-Pakets notwenig darauf zu achten, ob PHP bereits vorinstaliert ist. Statistische Webprojekte benötigen kein PHP.

Bei PHP (Hyper Preprocessor) handelt es sich um eine freie Skriptsprache, welche eine objektbezogene Programierung ermöglicht und bereits weltweit bei den meisten Internetprojekten zum Einsatz kommt. Diese ist eine kostenlose Software, welche auf dem Server installiert wird, von dem auch das Hosting des Projektes erfolgt

Wie Oben bereits erwähnt, ist die Installation von PHP bei statistischen Webprojekten nicht notwenig. Diese statistischen Projekte zeichnen sich dadurch aus, dass keine Datenbank-Anbindung sowie Administrationsoberfläche besteht. Sämtliche Änderungen werden also direkt im Code vorgenommen. Wird eine Website jedoch dynamisch aus Datenbanken erstellt ist PHP eine Pflichtvoraussetzung. Somit wird bei allen gebräuchlichen Content Management Systemen wie beispielsweise WordPress, joomla!, Drupal, Redaxo oder Typo3, PHP vorausgesetzt.

Wenn PHP zum Webspace-Paket dazu gehört besteht des Weiteren noch die Unterscheidung nach der Version von PHP die installiert ist. Bei dein meisten CMS wird eine PHP Version beginnend bei 5.2.4 oder höher verlangt. Derzeitig ist die aktuell höste Version von PHP 5.4.23.

Es lässt sich also folgendes Fazit ziehen:
Die Skriptsprache PHP ist für jeden von Notwendigkeit, der ein dynamisches Webprojekt auf der Basis eines Content Management Systems plant. Es sollte dringend bei der Auswahl des Webspace-Pakets darauf geachtet werden, dass PHP in einer aktuellen Version (also ab 5.2.4.) vorinstalliert ist.

Was ist Traffic?

Traffic ist die Bezeichnung für das gesamte Datenvolumen, das über ihren Webserver verarbeitet wird. Hierbei kann man zwischen den sogenannten Uploads und Downloads unterscheiden. Ruft z.B. ein Besucher Ihre Seite auf, so werden Datenpakete verschickt. Es werden Bilder geladen und Daten abgefragt, ein Download findet statt. Ein weiterer Datentransfer findet bei der Administration Ihrer Website statt. Das Hochladen von Bildern, Dateien, oder durchzuführende Updates des CMS oder der Plugins bezeichnet man als Upload.

Die Summe aus eben diesen Uploads und Downloads addiert sich zu dem insgesamt stattfindenden Datenverkehr, dem sogenannten Traffic.

Je mehr Besucher Ihre Seite also hat, desto mehr Downloads finden statt. Bei einem Blog im üblichen Format, ohne hochauflösende Bilder, fallen bei ca. 3.000 Besuchern im Monat bis zu 2 -3 GB Traffic an.

Wie hoch das Volumen tatsächlich ist, können Sie im Administrationsbereich Ihres Webspace-Paketes im Bereich Statistiken nachlesen.

Traffic Flatrates sind durch das immer höher werdende Datenaufkommen eine sinnvolle Sache. Unlimitierter Datenverkehr, gehört daher meist zu den Standards der Webspace Anbieter. Wir haben diese Angebote in unserem WordPress Webhosting Vergleich speziell als „Flat“ oder „unbegrenzt“ gekennzeichnet.